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Sachsen bei Bedingungen für Familienunternehmen ganz vorne

Blick auf die Altstadt. / Foto: Robert Michael/dpa/Symbolbild
Blick auf die Altstadt. / Foto: Robert Michael/dpa/Symbolbild

Der Standort Sachsen ist für Familienunternehmen laut einer Studie des ZEW spitzenmäßig. Zusammen mit Bayern steht Sachsen auf Platz 1.

In einem Vergleich der Standortbedingungen für Familienunternehmen ist Sachsen zusammen mit Bayern Spitzenreiter. Beim am Donnerstag erstmals vorgestellten Bundesländerindex des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen kam der Freistaat auf Platz zwei. Nur Bayern war noch attraktiver. Die Forscher verglichen alle sechzehn deutschen Bundesländer.

Die Wissenschaftler betrachteten die fünf Bereiche Steuern, Arbeit und Humankapital, Finanzierung, Infrastruktur und Institutionen. Die Kategorien wurden anhand der Ergebnisse einer Unternehmensbefragung gewichtet und flossen unterschiedlich stark in den Index ein - besonders wichtig war den Familienunternehmen demnach Arbeit und Humankapital und Infrastruktur.

Sachsen konnte der Untersuchung zufolge durch außerordentlich gute Rahmenbedingungen in den Bereichen Arbeit und Humankapital sowie Finanzierung punkten, zeigt jedoch Schwächen in den Bereichen Steuern, Infrastruktur und Institutionen. Sachsen könne durch gute Werte in den Teilindikatoren Kinderbetreuung, Schulbildung und Bildungsstand der erwerbsfähigen Bevölkerung glänzen. Zudem weise das Bundesland eine sehr niedrige Verschuldung und eine hohe Verfügbarkeit von Fördermitteln auf.

Auf die hinteren Ränge unter den Flächenländern kamen bei dem Ranking Schleswig-Holstein, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz. Die drei Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin wurden getrennt von den Flächenländern untersucht, weil sie laut Autoren aufgrund struktureller Unterschiede nur schwer vergleichbar sind. Hier liegt Hamburg knapp hinter Berlin, Bremen schneidet schlechter ab.

Ost- und westdeutsche Bundesländer seien im Ranking ähnlich verteilt, heißt es in der Studie. Das signalisiere, «dass die anfänglich dramatische ökonomische Spaltung in den Jahren nach der Wiedervereinigung weitgehend überwunden ist».

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