Die Mietpreise bei Neuverträgen in Sachsen stagnieren, Eigentumswohnungen verteuern sich. Das ist ein Fazit aus dem F+B-Wohn-Index Deutschland, der am Donnerstag veröffentlich wurde. Sachsen liegt damit im bundesweiten Trend. So lag die Kaltmiete in Dresden im 3. Quartal dieses Jahres im Schnitt bei 6,47 Euro, 5 Cent mehr als vor einem Jahr. Im Landkreis Bautzen blieb sie mit 5,15 Euro konstant, in Hoyerswerda sank sie im gleichen Zeitraum sogar leicht - von 5,16 Euro auf 5,05 Euro. Alle anderen im Index aufgeführten sächsischen Städte und Landkreise hatten Steigerungen von 2 Cent (Meißen) bis 7 Cent (Freital).
Auch anderswo sehen die Experten eine allmähliche Marktberuhigung. «So sind in 15 von 50 der teuersten Städte Deutschlands die Mieten im Vergleich zum Vorquartal gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresquartal 2018 gilt dies immerhin noch für jede fünfte Stadt», erklärte F+B- Geschäftsführer Bernd Leutner. Die Neuvertragsmieten bilden nur einen kleinen Teil des Immobilienmarktes ab, signalisieren aber die Richtung.