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Sachsen bildet Spürhunde zur Bekämpfung der Schweinepest aus

Suchhund Falke vom Lewitzblick läuft beim Suchtraining zu einer Holzkiste. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
Suchhund Falke vom Lewitzblick läuft beim Suchtraining zu einer Holzkiste. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Sachsen setzt im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) verstärkt auf Spürhunde. Diese sollen tote infizierte Wildschweine auch im Dickicht und in schwer zugänglichem Gelände aufspüren, erklärte das Sozialministerium am Mittwoch. Schon seit Frühjahr diesen Jahres seien 20 Hundegespanne aus anderen Bundesländern ein bis zweimal im Monat auf der Suche nach toten Tieren gewesen. Ein Hundegespann besteht aus einem Hund und einem Hundeführer. Zudem werden weitere Kadaverspürhunde ausgebildet.

Die systematische Suche nach verendeten Wildschweinen sei ein wichtiger Bestandteil der Bekämpfung der Tierseuche. Dafür werden auch Drohnen eingesetzt, und auch Menschen suchen nach Kadavern. Ein Spürhund könne aber ungefähr zehn menschliche «Fallwildsucher» ersetzen.

Bisher gibt es nach Ministeriumsangaben 386 bestätigte ASP-Fälle bei Wildschweinen - der erste datiert von Oktober 2020. Anders als in Brandenburg hat die Tierseuche bisher aber nicht auf Hausschweine übergegriffen.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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