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Optimismus bei der Leipziger Messe: Umsatz legt wieder zu

Die Leipziger Messe sieht sich nach der schwierigen Corona-Zeit auf gutem Weg aus der Krise. Das Jahr 2022 sei ein eindrucksvolles Comeback der Messen und Kongresse geworden, sagte Geschäftsführer Markus Geisenberger. Die Leipziger Messe werde dieses Jahr ihre Umsatzprognosen übertreffen. Die Geschäfte seien schwungvoller wieder angelaufen als gedacht.

Für 2022 erwarte die Messe einen Umsatz von mehr als 70 Millionen Euro, sagte Co-Geschäftsführer Martin Buhl-Wagner. Gerechnet worden sei mit 60 Millionen Euro. Der Messe fehlt das erste Quartal, als wegen der Corona-Beschränkungen so gut wie nichts stattfinden durfte. Im Vor-Corona-Jahr 2019 hatte die Messe fast 100 Millionen Euro erlöst. In ihrem bisher schwierigsten Jahr 2021 waren es dagegen nur 28,4 Millionen Euro Umsatz.

Die Gesellschafter - der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig - mussten in der Corona-Zeit tief in die Tasche greifen, um die Messe zu stützen. 2021 stand ein Verlust von 35,8 Millionen Euro zu Buche. Die Gesellschafter sprangen mit Ausgleichszahlungen ein, dazu kamen rund 8,3 Millionen Euro außerordentliche Wirtschaftshilfen des Bundes. Wie hoch die Ausgleichszahlungen 2022 sein werden, steht noch nicht fest.

Die Geschäftsführer blicken sehr zuversichtlich in die Zukunft. «Die Veranstaltungen, dir vor der Pandemie gut, stark und in der Branche akzeptiert waren, werden stärker nachgefragt als je zuvor», sagte Buhl-Wagner. Es gibt allerdings auch Veranstaltungen, die aus dem Programmkalender verschwunden sind. Dazu zählen der Hackerkongress des Chaos Computer Clubs und die Musikinstrumentenmesse Musicpark, die erst 2019 ihre Premiere gehabt hatte.

Die Leipziger Messe hat derzeit rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das seien knapp fünf Prozent weniger als vor der Pandemie.

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