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Kohleausstieg: Mühlrose zwischen Rückbau und Neubau

Das Ortseingangschild von Mühlrose. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
Das Ortseingangschild von Mühlrose. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Knapp 18 Monate nach der Unterzeichnung des Umsiedlungsvertrags für Mühlrose sind die Erschließungsarbeiten am neuen Standort für das Tagebau-Dorf im Lausitzer Braunkohlerevier abgeschlossen. Parallel dazu hat das Energieunternehmen LEAG mit dem Rückbau der ersten Gebäude im alten Mühlrose begonnen. «Unser Ziel ist es, den alten Ort so lange wie möglich zu erhalten und zugleich dem neuen Mühlrose einen neuen Anker zu geben», sagt LEAG-Infrastrukturmanager Martin Klausch.

Das Dorf im Landkreis Görlitz ist nach jetzigen Planungen der letzte Ort in Deutschland, der der Braunkohle weichen muss. Dagegen hat sich mit dem beginnenden Abriss der ersten Gebäude Ende August erneuter Widerstand geregt, unter anderem durch Umweltverbände und Parteien. In Mühlrose leben rund 200 Einwohner, etwa fünf Haushalte wollen gern in der alten Heimat bleiben. Die ersten Tagebauarbeiten begannen vor über 60 Jahren, seitdem stand Mühlrose bereits mehrfach vor einer Umsiedlung.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Das Ortseingangschild von Mühlrose. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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