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Kaum Auswirkungen wegen Corona in Baugewerbe im April

22.06.2020 von

Foto: Zwei Mehrfamilienhäuser entstehen in der Südvorstadt von Leipzig (Sachsen). Foto: Jan Woitas/dpa/Archivbild

Die Corona-Pandemie hat sich im April nur geringfügig im sächsischen Bauhauptgewerbe - Hoch- und Tiefbau sowie Baustellenvorbereitung - ausgewirkt. Der Gesamtumsatz lag mit 466 Millionen Euro um 2,6 Prozent unter dem des Vorjahres, wie das Statistische Landesamt in Kamenz am Montag mitteilte.

Dabei verzeichneten der Hochbau jedoch einen Rückgang um 11,3 Prozent und der Tiefbau ein Plus von 5,9 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag der Gesamtumsatz hier um 0,6 Prozent höher. Der Wert der Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe lag im April mit 498 Millionen Euro um 2,5 Prozent niedriger als im März. Im Tiefbau ging er um ein Fünftel zurück, im Hochbau indes nahm er um gut ein Viertel zu. Im Vergleich zu April 2019 waren es insgesamt 7,6 Prozent mehr Aufträge.

Für die ersten vier Monate 2020 steht laut Statistik mit rund 1,6 Milliarden Euro Umsatz ein Zuwachs von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu Buche, wobei der Hochbau 9,6 Prozent und der Tiefbau 6 Prozent Umsatzplus abrechneten. Der Wert der Auftragseingänge bezogen auf Anfang Januar bis Ende April war mit fast 1,8 Milliarden Euro um 6,7 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Zwei Mehrfamilienhäuser entstehen in der Südvorstadt von Leipzig (Sachsen). Foto: Jan Woitas/dpa/Archivbild

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