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Kalk-Kur für sächsische Wälder

Die Sonne scheint in einem Wald zwischen Bäumen hindurch. / Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
Die Sonne scheint in einem Wald zwischen Bäumen hindurch. / Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

In einige Wäldern Sachsens hat die Kalkung von mehreren stark versauerten Flächen begonnen. «Mit dem Kalk heilen wir also die Folgen von rund 200 Jahren menschlich verursachter Schadstoffeinträge und schützen letztlich auch unsere Gesundheit. Außerdem stellen wir wieder einen natürlicheren Bodenzustand her», sagte Forstminister Wolfram Günther am Freitag. Auf 5715 Hektar Staatswald und 1515 Hektar Privat- und Körperschaftswald wird natürliches Kalkgesteinsmehl per Hubschrauber ausgestreut.

In diesem Jahr erfolgt die Kalkung im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (600 Hektar) sowie schwerpunktmäßig im Erzgebirgs- (3450 Hektar) und Vogtlandkreis (3200 Hektar). So sollen Schäden ausgeglichen werden, die durch sauren Regen entstehen.

In versauerten Böden sind Nährstoffe für Pflanzen und Bäume nur eingeschränkt verfügbar. Das Bodenleben ist stark eingeschränkt. Schwermetalle oder Aluminium können durch die Säuren ausgewaschen werden und das Trinkwasser belasten. In Sachsen wurden seit 1986 rund 417 000 Hektar Wald gekalkt.

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