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Freie Wähler wollen weniger Bürokratie in der Gastronomie

Freie Wähler wollen weniger Bürokratie in der Gastronomie
dpa / Daniel Karmann
Von: DieSachsen.de

Die Freien Wähler wollen die Gastronomie in Sachsen von bürokratischen Vorschriften entlasten. Parteichef Steffen Große verwies am Mittwoch auf 56 Dokumentationspflichten, für die die Betriebe pro Woche rund 13 Stunden aufbringen müssten. «Die Summe der Belastungen und der Fachkräftemangel machen den Unternehmen zu schaffen. Seit Jahrzehnten versprechen die Parteien Entbürokratisierung. Passiert ist nichts», sagte Große der Deutschen Presse-Agentur in Dresden.

Der Parteichef verlangte unter anderem eine Harmonisierung bei der Umsatzsteuer. Hier gelte es, das Wirrwarr aus verschiedensten Steuersätzen zu beenden. Statt der täglichen Maximalarbeitszeit müsse eine Wochenarbeitszeit gemäß EU-Arbeitszeitrichtlinie eingeführt werden. Während der Einsatz innerhalb der Woche oftmals weniger als acht Stunden am Tag umfasse, seien es am Wochenende bei Privatfeiern oft mal neun oder zehn Stunden: «Das muss möglich sein, denn keine Hochzeitsgesellschaft möchte gastronomisch nach acht Stunden im Stich gelassen werden.»

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