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Einbruch bei Passagierzahlen: Corona-Krise trifft Flughäfen

22.07.2020 von

Foto: Fluggäste gehen an Bord einer Maschine. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv

Die Corona-Krise hat die beiden sächsischen Flughäfen in Leipzig/Halle und Dresden empfindlich getroffen. Von Januar bis Juni wurden insgesamt rund 573 000 Passagiere und damit gut 69 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum registriert. Das teilte die Mitteldeutsche Flughafen AG am Mittwoch in Leipzig mit. Von April bis Juni sei der Passagierverkehr teilweise völlig zum Erliegen gekommen, hieß es. Im Monat Juni verbuchten beide Airports einen Rückgang um knapp 99 Prozent.

Die Luftfracht hingegen war von der Krise deutlich weniger betroffen - in Leipzig/Halle stieg das Frachtaufkommen sogar um vier Prozent auf rund 634 000 Tonnen. Das zeige, dass der Flughafen im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine zentrale Stellung bei der Versorgung der Bevölkerung einnehme, so das Unternehmen. Allein im Juni stieg der Frachtumschlag in Leipzig/Halle Airport im Vergleich zum Vorjahr um 16,1 Prozent. Der Airport an der Landesgrenze zwischen Sachsen und Sachsen-Anhalt ist Deutschlands zweitgrößter Frachtflughafen nach Frankfurt am Main.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Fluggäste gehen an Bord einer Maschine. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv

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