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Brauereien in Sachsen verkaufen im ersten Halbjahr weniger Bier

Bierflaschen sind in Bierkästen gelagert. Foto: Marcel Kusch/dpa/Symbolbild
Bierflaschen sind in Bierkästen gelagert. Foto: Marcel Kusch/dpa/Symbolbild

Der Bierabsatz der Brauereien in Sachsen ist im ersten Halbjahr um 7,4 Prozent zurückgegangen. Das sagte die Geschäftsführerin des Sächsischen Brauerbundes, Barbara Sarx-Lohse, auf Anfrage. «Und das, obwohl wir im Vorjahr in diesem Zeitraum auch schon einen Lockdown hatten.» Von Januar bis Juni lag die Menge des verkauften Bieres bei knapp 3,5 Millionen Hektoliter. Im ersten Halbjahr 2020 waren es noch mehr als 3,7 Millionen Hektoliter.

Nach mehrmonatigem Lockdown sei die Wiedereröffnung der Innen- und Außengastronomie im Freistaat nur schleppend angelaufen, hieß es. Zahlreiche Betriebe hätten erst mit Verzögerung geöffnet, schließen abends deutlich früher oder legen mehr Ruhetage an. Auch Großveranstaltungen wie Konzerte gebe es nicht im gleichen Maße wie vor der Pandemie. «Der stotternde Start des Gastgewerbes schlägt sich auf das Fassbiergeschäft nieder», so Sarx-Lohse. Im Juni liege der Absatz im ersten Monat mit rund 712.000 Hektolitern wieder auf Normalniveau.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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