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Baupreise in Sachsen weiter hoch

Die Silhouette eines Bauarbeiters zeichnet sich auf einer Baustelle vor dem Morgenhimmel ab. / Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild
Die Silhouette eines Bauarbeiters zeichnet sich auf einer Baustelle vor dem Morgenhimmel ab. / Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Bauen bleibt in Sachsen auch 2022 teuer. Im Vergleich zum Februar 2021 seien die Preise im Wohnungsneubau im Februar des laufenden Jahres um 18,5 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag in Kamenz mit. Damit habe sich der Preisaufschwung im Vergleich zum November (18,7 Prozent) zwar kurzfristig minimal abgeschwächt, habe aber deutlich über den Entwicklungen vom Februar 2021 (4,8 Prozent) gelegen.

Entgegen dem Trend der letzten Berichtszeiträume haben sich diesen Angaben nach die Preise für Ausbauarbeiten (18,7 Prozent) etwas stärker als die für Rohbauarbeiten (18,4 Prozent) erhöht. Im Bereich Rohbau hätten Zimmer- und Holzbauarbeiten (37,3 Prozent), Entwässerungskanalarbeiten (27,3 Prozent) und Verbauarbeiten (27,2 Prozent) im Vorjahresvergleich die höchsten Preissteigerungen verzeichnet. Beim Ausbau traf dies auf Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen (32,5 Prozent), Verglasungsarbeiten (27,4 Prozent) und Maler-/Lackierarbeiten einschließlich Beschichtungen (24,8 Prozent) zu.

Mehr Geld mussten die Sachsen auch für Schönheitsreparaturen in der Wohnung (16,9 Prozent) ausgeben. Insbesondere erneut gestiegene Lohn- und Materialkosten, anhaltende Lieferengpässe sowie die Erhöhung der Transportkosten infolge der Kraftstoffpreiseentwicklungen würden weiterhin den sächsischen Baupreisindex beeinflussen.

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