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Aussicht auf Frost: Wackerbarth auf Eisweinlese vorbereitet

Nebel liegt über den herbstlichen Weinbergen. / Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild
Nebel liegt über den herbstlichen Weinbergen. / Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Mit dem für das Elbtal am Wochenende vorhergesagten Kälteeinbruch mit deutlichen Minusgraden hofft das Sächsische Staatsweingut Schloss Wackerbarth in Radebeul bei Dresden auf die Eisweinernte. «Wir bereiten uns darauf vor, die gefrorenen Trauben im Weinberg zu lesen», sagte der Sprecher des Weingutes, Martin Junge, am Freitag. Man verfolge ganz genau den Wetterbericht und entscheide kurzfristig. «Als Winzer sind wir immer abhängig von der Natur.»

Für die Eisweinherstellung hängen laut Junge die Früchte an rund 1000 Rebstöcken am Weinberg Goldener Wagen noch. Um die bei Weinkennern begehrte Rarität ernten zu können, sind Temperaturen von mindestens sieben Grad Minus während der Lese nötig. Zudem brauche es auch zuvor ausreichend Frost. «Wir hoffen, dass Petrus uns gewogen ist und mit den benötigten Tiefsttemperaturen beschenkt.»

Das wäre dann so zeitig wie seit Jahrzehnten nicht mehr und zudem zum zweiten Mal hintereinander, sagte Junge. Für den Eiswein 2021 wurden nach seinen Angaben die Riesling-Trauben am 26. Dezember gelesen, von rund 2000 Rebstöcken und bei minus zwölf Grad Celsius. «Wir setzen 2022 auf ähnliche Temperaturen.»

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