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ADAC rechnet wieder mit mehr Reiseverkehr auf Autobahnen

Stau auf der A4. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv
Stau auf der A4. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv

Mit dem Abklingen der Corona-Pandemie und der Öffnung von Hotels und Ferienwohnungen in einigen Regionen rechnet der ADAC am letzten Mai-Wochenende wieder mit mehr Urlaubsverkehr auf den Straßen. Schon zu Pfingsten sei es vor allem an einigen Baustellen sächsischer Autobahnen zu Staus gekommen, sagte der Pressesprecher des ADAC Sachsen, Florian Heuzeroth, am Dienstag in Dresden. Betroffen sei vor allem der Großraum Dresden. Die Brückenarbeiten auf der A4 (Dresden-Erfurt) nahe dem Dreieck Nossen verursachten seit Wochen Dauerstau. Auch auf der A17 (Dresden-Prag) am Dreieck Dresden-West sei die Staugefahr groß. Zudem könne es wegen Bauarbeiten auf der A13 (Dresden-Berlin) bei Marsdorf am Dreieck Dresden-Nord und im Großraum Leipzig an der Dauerbaustelle auf der A9 zwischen Großkugel und Leipzig-West zu Behinderungen kommen.

Bundesweit erwartet der ADAC deutlich mehr Staus als in den Vorwochen. Das Reisen ins Ausland sei noch immer eingeschränkt, deshalb seien viele in heimischen Regionen unterwegs, hieß es. Besonders groß ist den Angaben zufolge die Staugefahr in den Großräumen Hamburg, Berlin, Köln, München oder auch auf den Fernstraßen zur Nord- und Ostsee sowie an den Dauerbaustellen, von denen es aktuell mehr als 800 gebe. Zudem müssten Fahrer mit Schwerverkehr auf den Straßen rechnen. Das Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen sei während der Corona-Krise ausgesetzt.

An den Grenzen müssten sich Autofahrer auf Wartezeiten durch Corona-Kontrollen einstellen, hieß es. Österreich, Schweiz, Italien oder Kroatien ermöglichten die touristische Einreisen ohne Quarantäne. Deshalb könne es auf den wichtigsten Autobahnen in diese Richtung lebhaften Verkehr geben.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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