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Hoffnung auf Entspannung im ÖPNV nach Schneechaos

Nur die elektrisch beheizten Weichen schauen aus der Schneedecke. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
Nur die elektrisch beheizten Weichen schauen aus der Schneedecke. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Nach dem starken Schneefall mit Verwehungen hoffen die Verkehrsbetriebe in Sachsen auf eine Normalisierung der Lage. «Vor allem die Hauptstrecken werden in der Nacht vom Schnee befreit. Dafür haben wir auch Räumfahrzeuge der Stadtreinigung im Einsatz», sagte der Sprecher der Leipziger Verkehrsbetriebe Marc Backhaus. Meter für Meter sollen so die Gleise freigeräumt werden. «Wir hoffen auf einen Notbetrieb am Dienstag, ein Normalbetrieb ist aber noch nicht in Sicht», erläuterte Backhaus.

Das größte Problem war neben dem Schneefall der heftige Wind, der am Montag für starke Verwehungen gesorgt hatte. Daher war in der Messestadt der komplette Straßenbahn- und Busverkehr eingestellt worden, zudem fuhren die Regionalbusse in der Region nicht.

Auch in Dresden und Chemnitz können die Fahrgäste im ÖPNV noch nicht mit einem Regelbetrieb rechnen. «Wir hoffen auf Stabilität im Betrieb, es wird aber noch Verspätungen auf einigen Verbindungen geben», betonte Falk Lösch von den Dresdner Verkehrsbetrieben. Es erfordere viel Arbeit die Gleise von den enormen Schneemengen zu befreien.

Die Wetteraussichten machen die Verkehrsbetriebe zuversichtlich. In den nächsten Tagen soll laut Deutschem Wetterdienst kein neuer Schnee dazu kommen. Allerdings bleibt die weiße Pracht erhalten, denn es wird bis zum Wochenende ausgesprochen frostig. Tagsüber stiegen die Temperaturen kaum über minus sieben Grad, nachts seien zweistellige Werte unter Null zu erwarten. Besonders kalt könne es in der Nacht zum Mittwoch werden. Wenn es aufklare, sei örtlich strenger Frost mit minus 20 Grad möglich.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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