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DWD: Sachsen im Juni mit bundesweitem Hitzerekord

Ein Rennradfahrer auf dem Elberadweg am Blockhaus entlang. / Foto: Robert Michael/dpa
Ein Rennradfahrer auf dem Elberadweg am Blockhaus entlang. / Foto: Robert Michael/dpa

Der Juni hat den Sachsen viel Sonne und einen Hitzerekord beschert. Am 19. Juni wurden 39,2 Grad in Dresden-Strehlen gemessen, gemeinsam mit Cottbus in Brandenburg der höchste Wert deutschlandweit, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in seiner vorläufigen Monatsbilanz mitteilte. Zudem war der Freistaat mit 285 Stunden neben Brandenburg das zweitsonnigste Bundesland. Nur in Sachsen-Anhalt wurden zehn Sonnenstunden mehr registriert.

Die extreme Trockenheit führte zu Waldbränden, und wegen Niedrigwassers wurde vom Landkreis Nordsachsen die Entnahme von Wasser aus Seen und Flüssen untersagt. Größere Regenmengen kamen dann erst an den letzten Tagen des Monats zusammen.

Der DWD bilanzierte den Beginn des diesjährigen Sommers in Deutschland als «deutlich» zu warm, zu trocken und sehr sonnig. Vor allem im Süden habe es aber auch heftige Gewitter, Starkregen und Hagelschlag gegeben. «Die östlichen Regionen erlebten dagegen sengende Hitzetage und eine außergewöhnliche Trockenheit mit folgenschweren Waldbränden.» Nach meteorologischer Rechnung ist seit 1. Juni Sommer (bis 31. August). Kalendarisch fing der Sommer am 21. Juni an (Herbstanfang 23.9.).

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