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Zigarettenautomaten gesprengt - Polizei vermutet Tätergruppe

Ein Absperrband wird vor einem Polizeiwagen ausgerollt. / Foto: David Inderlied/dpa/Illustration
Ein Absperrband wird vor einem Polizeiwagen ausgerollt. / Foto: David Inderlied/dpa/Illustration

Nach der Sprengung von mehreren Zigarettenautomaten in Dresden ermittelt die Polizei. Seit November seien in der Landeshauptstadt insgesamt 17 Automaten mit in Deutschland nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern gesprengt worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Sechs davon im Stadtteil Leuben. Die Polizei geht davon aus, dass für die Automatensprengungen vor allem Tätergruppen verantwortlich sind.

In der Silvesternacht konnten zunächst drei tatverdächtige Jugendliche im Alter von 15 bis 16 Jahren von der Polizei gestellt werden. Ob sie auch für weitere Sprengungen verantwortlich sind, ist derzeit noch unklar.

Durch die Explosionen sind nach Polizeiangaben Sachschaden zwischen 3000 und 5000 Euro pro Sprengung entstanden. Der Wert des Diebesgutes hingegen liege im mittleren dreistelligen Bereich. Zudem stellten die Sprengungen an sich eine erhebliche Gefahr dar. So seien Teile der Automaten durch die Explosion bis zu 20 Meter weit geschleudert worden, hieß es.

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