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Verdacht der Brandstiftung in Gohrischheide

Feuerwehrleute stehen zusammen, um den Einsatz zu besprechen. / Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild
Feuerwehrleute stehen zusammen, um den Einsatz zu besprechen. / Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild

Der tagelange Großbrand in der Gohrischheide (Landkreis Meißen) an der Grenze zu Brandenburg soll gelegt worden sein. In dem Gebiet wurden Spuren von Brandbeschleunigern gefunden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Dresden am Freitag mitteilten. Es werde wegen des Verdachts der Brandstiftung gegen bisher unbekannte Täter ermittelt.

Ihnen wird vorgeworfen, am Nachmittag des 23. Juni «auf derzeit unbekannte Art und Weise an mindestens vier Stellen im Landschaftsschutzgebiet Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain bei Gröditz Heide- und Forstflächen in Brand gesetzt zu haben» sowie noch während der Löscharbeiten zwei weitere Stellen am Abend und in der Nacht des 25. Juni. Nach ersten Schätzungen entstand den Angaben zufolge ein Schaden von insgesamt 13,5 Millionen Euro.

Wegen der extremen Trockenheit und des dichten Bewuchses habe sich das Feuer schnell auf einer Fläche von mindestens 900 Hektar in Sachsen und Brandenburg ausgebreitet. Das Großfeuer war erst am vergangenen Montag unter Kontrolle.

Die Ermittler bitten bei der Aufklärung um Mithilfe. Sie suchen Zeugen und Hinweise zu verdächtigen Personen, die sich während des Feuers oder nach dem Brand im Landschaftsschutzgebiet Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain bei Gröditz in der Nähe des Brandes oder in der Umgebung aufgehalten haben.

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