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Sachsen: Experten bergen 2020 über 160 Tonnen Kampfmittel

Eine entschärfte Weltkriegsbombe liegt in einer Baustelle. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/Symbolbild
Eine entschärfte Weltkriegsbombe liegt in einer Baustelle. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/Symbolbild

Die Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst sind im vergangenen Jahr in Sachsen zu hunderten Einsätzen ausgerückt. Wie das Polizeiverwaltungsamt am Mittwoch mitteilte, wurden die Spezialisten 2020 zu 816 Einsätzen gerufen - 9 weniger als im Vorjahr. Auch 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges habe der Kampfmittelbeseitigungsdienst noch viel zu tun, hieß es.

Insgesamt wurden mehr als 160 Tonnen Kampfmittel gefunden, darunter vor allem Artilleriemunition und Nahkampfmittel. Während etwas weniger Artellerie- und Abwurfmunition geborgen wurde, verbuchten die Experten eine leichte Zunahme bei Nahkampfmitteln und Waffen.

Nicht immer sei die Kriegsmunition transportfähig und könne in der hauseigenen Zerlegeeinrichtung vernichtet werden, so die Behörde. Dann werde eine Entschärfung oder Sprengung vor Ort notwendig. 2020 wurden drei Bomben vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft. In 42 Fällen erfolgte die Sprengung direkt am Fundort. Auch Taucher waren im vergangenen Jahr drei Mal im Einsatz, um in der Elbe vorbeugend nach Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg zu suchen.

Mitteilung der Polizei

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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