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Innenminister Schuster verurteilt Brandanschlag in Bautzen

Armin Schuster, Innenminister in Sachsen. / Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild
Armin Schuster, Innenminister in Sachsen. / Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild

Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) hat den Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Bautzen scharf verurteilt. «Aus Hass Häuser anzuzünden, weil man Geflüchtete nicht in seiner Nähe haben möchte, ist zutiefst primitiv und menschenverachtend. Das ist gerade in der aktuellen Lage nicht die Grundhaltung der Sächsinnen und Sachsen», hieß es am Freitag in einer Mitteilung.

Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen. Wer die Brandsätze in das «Spreehotel» geworfen habe, sei noch nicht bekannt. «Aber wir müssen von einem fremdenfeindlichen Brandanschlag ausgehen», so Schuster. In dem Hotel hätten bereits in der Vergangenheit Geflüchtete Zukunft gefunden. Gerade sei es dafür vorbereitet worden, geflüchtete Familien aufzunehmen.

Unbekannte hatten am Freitagmorgen auf die geplante Unterkunft in Bautzen in der Oberlausitz einen Brandanschlag verübt. Vier Menschen, die im Haus übernachteten, blieben nach Angaben des Landeskriminalamtes in Dresden unverletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die Täter Fensterscheiben eingeworfen. Danach kam es im Inneren des Hauses zu einem Brand, der mittlerweile gelöscht ist.

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