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Durchsuchungen wegen Menschenhandels: Berlin, NRW, Sachsen

Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht. / Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild
Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht. / Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Wegen Ermittlungen zu mutmaßlichem Menschenhandel hat die Polizei in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Sachsen mehrere Objekte durchsucht. Die Aktion fand am Mittwochmorgen statt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Ermittlungen richten sich demnach gegen einen 45-jährigen Mann sowie acht Frauen zwischen 26 und 49 Jahren aus Nigeria. Ihnen wird ewerbs- und bandenmäßiges Einschleusen von Ausländern im Zusammenhang mit Menschenhandel vorgeworfen.

Nach Polizeiangaben sollen die Tatverdächtigen mindestens sechs nigerianische Frauen mit der Aussicht auf einen Job nach Berlin gelockt haben. Dort sollen sie ihnen gegen eine Gebühr Ausweisdokumente von legal in Deutschland lebenden Frauen verschafft und die Frauen zur Prostitution gezwungen haben. Die Opfer sollen demnach in einem Voodoo-Ritual versprochen haben, dass sie die Schleuserkosten in fünfstelliger Höhe abzahlen.

Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler nach Informationen der Polizei einige Mobiltelefone, Dokumente und Bargeld in fünfstelliger Höhe.

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