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Dresden verschärft Regeln zum Betreten der Wälder

Rauchschwaden ziehen durch den Nationalpark Sächsische Schweiz. / Foto: Robert Michael/dpa/Symbolbild
Rauchschwaden ziehen durch den Nationalpark Sächsische Schweiz. / Foto: Robert Michael/dpa/Symbolbild

Wegen der angespannten Waldbrandlage im Freistaat hat die Stadt Dresden ihre Regeln zum Betreten der Wälder verschärft. Eine entsprechende Allgemeinverfügung war nach Angaben der Stadt «wegen der weiterhin sehr angespannten Waldbrandsituation im Freistaat Sachsen» erlassen worden. Sie ist bis zum 30. September 2022 befristet. «Es gilt, die Waldbesucher, die angrenzenden Bewohner und den Wald zu schützen», steht in der Verfügung.

Bei Waldbrandgefahrenstufe 4, wie etwa am Donnerstag, ist somit das Verlassen von Straßen und Wegen im Wald verboten. Das sei damit zu begründen, dass die Zündgefahr in der Waldfläche deutlich höher sei als auf den Waldwegen. Auch das Parken außerhalb ausgewiesener Parkflächen ist ab Stufe 4 ausdrücklich untersagt. Bei Waldbrandgefahrenstufe 5 ist auch das Betreten von Waldwegen nicht mehr gestattet. Dann dürfen nur noch öffentliche Straßen genutzt werden. Bei einem Verstoß gegen die Bestimmung drohen Geldstrafen von 2500 Euro bis zu 10.000 Euro.

Seit Tagen wütet ein Waldbrand im Nationalpark Sächsische Schweiz. Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge dürfen bis auf Weiteres die Wälder nicht mehr betreten werden.

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