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Bombe in Nossen gesprengt: Rund 400 Menschen betroffen

Eine entschärfte Weltkriegsbombe liegt in einer Baustelle. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/Symbolbild
Eine entschärfte Weltkriegsbombe liegt in einer Baustelle. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/Symbolbild

Experten haben am Freitag in Nossen eine 250 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Nach Angaben der Polizeidirektion Dresden lief die Aktion ohne Probleme ab. Es seien keine Sachschäden in der Umgebung zu verzeichnen, hieß es. Die Evakuierungsmaßnahmen konnten aufgehoben werden, Bewohner der Ortschaften Eulitz und Leuben in ihre Wohnungen zurückkehren. Rund 50 Polizeibeamte waren im Einsatz.

Bauarbeiter hatten den Sprengsatz am Donnerstag entdeckt. Laut Polizei handelte es sich um eine Bombe deutscher Bauart. Die Polizei sperrte den Fundort ab und zog die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hinzu. Die Experten transportierten den Blindgänger zu einer Sandgrube in der Nähe der Bahnhofstraße in Eulitz. Dort wurde die Bombe gezielt gesprengt.

Um Anwohner nicht zu gefährden, wurden Teile der Ortschaften Eulitz und Leuben evakuiert. Es waren etwa 400 Menschen betroffen. Sie konnten vorübergehend die Grundschule in Raußlitz aufsuchen. Zugleich wurde ein Sperrkreis von etwa einem Kilometer rund um die Sandgrube eingerichtet.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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