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Auto rast in Gruppe und tötet drei Menschen: Anklage erhoben

Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand. / Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild
Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand. / Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Vor fast eineinhalb Jahren raste ein Autofahrer in Leipzig in eine Menschengruppe und tötete drei von ihnen - nun soll sich der Unfallverursacher vor Gericht verantworten. Es sei Anklage gegen den zur Tatzeit 50 Jahre alten Autofahrer wegen vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs in Tateinheit mit fahrlässiger Tötung in drei Fällen sowie fahrlässiger Körperverletzung am Amtsgericht Leipzig erhoben worden, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte.

Ein Autofahrer war im März 2021 an einer Ampel nahe einer Straßenbahnhaltestelle in eine Gruppe Fußgänger gefahren und hat drei von ihnen getötet. Eine 85-jährige Frau und ein 80 Jahre alter Mann waren noch an der Unfallstelle gestorben, eine zweite Frau (80) erlag wenige Stunden später in einem Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Eine 78-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste intensivmedizinisch behandelt werden.

Laut Staatsanwaltschaft soll der Angeschuldigte grob verkehrswidrig und rücksichtlos gefahren sein. Weitere Einzelheiten wollte die Anklagebehörde nicht mitteilen. Ein Sprecher des Amtsgerichts sagte am Donnerstag auf Anfrage, dass die Zulassung der Klage zur Hauptverhandlung nun geprüft werde.

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