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700 Kilo Kokain sichergestellt: Größter Fund in Sachsen

Ein Beamter trägt während seines Dienstes eine Schutzweste mit der Rückenaufschrift "Zoll". / Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild
Ein Beamter trägt während seines Dienstes eine Schutzweste mit der Rückenaufschrift "Zoll". / Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild

Es ist der nach Ermittler-Angaben größte Kokain-Fund in Sachsen: 700 Kilogramm Kokain stellten die Fahnder in einer Zuckerlieferung in einem Lebensmittelbetrieb im Landkreis Mittelsachsen sicher. Der Straßenverkaufswert der Drogen liegt demnach im dreistelligen Millionenbereich. Mitarbeiter des Betriebs fanden das Rauschgift am Dienstag vor einer Woche in einer Großlieferung Rohrzucker, wie das Landeskriminalamt Sachsen und das Zollfahndungsamt Dresden am Dienstag mitteilten. Demnach war das Kokain in 600 Pakete verpackt.

Den Angaben zufolge haben die Drogen im Straßenverkauf einen Wert von 150 Millionen Euro. Zum genauen Standort des Betriebs machten die Behörden zunächst keine Angaben.

Die Staatsanwaltschaft Chemnitz ermittelt gegen die unbekannten Täter. Es soll geklärt werden, ob das ganze Kokain tatsächlich nach Sachsen geliefert werden sollte und wer die eigentlichen Adressaten waren. Ein Anfangsverdacht gegen die Firma bestehe nicht, hieß es.

Die Präsidentin des LKA Sachsen, Sonja Penzel, erläuterte in der Mitteilung: «Die Sicherstellung derart großer Mengen hat erheblichen Einfluss auf den gesamten Betäubungsmittelmarkt.» Schwerpunkt der Ermittlungen sei die Aufklärung der Hintergründe, Lieferwege und generellen Zusammenhänge. Zuvor hatte die «Freie Presse» über den Fund berichtet.

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