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Wüstenfuchs verlässt Zoo Hoyerswerda: Umzug nach Ueckermünde

Die Besucher des Zoos von Hoyerswerda in Ostsachsen werden längere Zeit ohne Wüstenfüchse auskommen müssen. Der letzte verbliebene Wüstenfuchs Howard ist in den Tierpark Ueckermünde (Mecklenburg-Vorpommern) umgezogen, wie der Zoo Hoyerswerda am Dienstag mitteilte. Der Zoo habe dem einsam lebenden, vierjährigen Howard keine Hoffnung auf eine Partnerin machen können, weil das Gehege für ein Pärchen nicht mehr zeitgemäß sei. «Wir haben uns daher für einen Weggang des Männchens entschieden», sagte der Zoologische Leiter des Zoos, Eugène Bruins.

Vorerst soll es keinen neuen Fenneks - wie die aus Nordafrika stammenden Wüstenhunde auch genannt werden - im Zoo Hoyerswerda mehr geben. Der Abschied soll aber nicht für immer sein. Die kleinen afrikanischen Wüstenfüchse mit den großen Ohren seien sowohl bei den Besuchern als auch beim Zoo-Team sehr beliebt, hieß es. Mit Umsetzung des neuen Masterplanes sollen die Tiere in eine neue Afrikasavanne zurückkehren, in eine schönere und größere Anlage.

Insgesamt 23 Wüstenfüchse haben seit 1991 im Zoo Hoyerswerda gelebt. Darunter waren auch elf Jungtiere.

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