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Sachsen pflanzt mehr Bäume: 30.000 Neuzugänge seit 2022

Wälder stehen unter anderem wegen Bränden und Borkenkäfer unter Druck. (Archivbild) / Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Wälder stehen unter anderem wegen Bränden und Borkenkäfer unter Druck. (Archivbild) / Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Seit 2022 wurden in Sachsen über 30.000 Bäume gepflanzt, um die waldärmere Region zu revitalisieren. Ministerpräsident Kretschmer und die Stiftung Wald betonen die Bedeutung für Klima und Natur.

Die Landesregierung plant gemeinsam mit der Stiftung Wald, die Anzahl der Bäume im Freistaat kontinuierlich zu erhöhen. Laut Angaben der Staatskanzlei wurden seit 2022 bei über 20 Aktionen rund 30.000 Bäume in ganz Sachsen gepflanzt. Sachsen hat mit einem Waldanteil von etwas mehr als 28 Prozent noch nicht den Bundesdurchschnitt erreicht und gehört somit zu den waldärmeren Regionen in Deutschland, so Ministerpräsident Michael Kretschmer.

Kretschmer: Bäume fördern Klima und Artenvielfalt

„Jeder gepflanzte Baum ist ein messbarer Gewinn für Klima, Artenvielfalt und die Menschen in unserem Land. Unsere Wälder sind ein unschätzbarer Teil unserer Heimat und unserer Zukunft“, erklärte der CDU-Ministerpräsident.

Henrik Lindner, Geschäftsführer der Stiftung Wald für Sachsen, betonte, dass jedes Jahr neue Herausforderungen bringe, sei es durch Brände oder den Borkenkäfer. „Die Wiederbewaldung muss vor allem dort gelingen, wo die Schutzfunktionen der Wälder dringend gebraucht werden.“ Derzeit liegt das Hauptengagement im Vogtland, in der Sächsischen Schweiz und in den Randbereichen des Waldbrandgebietes Gohrischheide, wo im Vorjahr ein verheerender Waldbrand wütete.

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