Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich aus in Sachsen. «Am Anfang war nur der Nordosten im Landkreis Görlitz betroffen, jetzt sind wir schon über die A4 und die A13 drüber und die Landkreise Bautzen und Meißen sind ebenfalls betroffen», sagte der Präsident der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) Sachsen, Jens Albrecht, der Deutschen Presse-Agentur. «Vor allem die A13 war für uns eine Sperrlinie.» Die Restriktionszonen dehnten sich in Richtung Süden und Westen aus. «Auch im Norden Richtung Brandenburg kommen ständig neue Fälle dazu.»
ASP ist eine ansteckende Viruserkrankung bei Haus- und Wildschweinen, die fast immer tödlich verläuft und unheilbar ist. Es gibt keine Möglichkeit, die Schweine durch eine vorbeugende Impfung zu schützen, hieß es. Die Erkrankung kann direkt von Tier zu Tier oder indirekt über kontaminierte Gegenstände wie Kleidung und Schuhe sowie Futter in andere Gebiete durch den Menschen übertragen werden. Für Menschen und andere Tierarten ist die ASP nicht ansteckend oder gefährlich.