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Geflügelpest in Bautzen nachgewiesen

Im Landkreis Bautzen ist in einem kleinen Privatbetrieb die Geflügelpest ausgebrochen. Experten des Friedrich-Loeffler-Instituts hätten unter den Tieren den Erreger der hochpathogenen aviären Influenza (HPAI) nachgewiesen, teilten das Landratsamt Bautzen und das sächsische Sozialministerium am Freitag mit. Der Betrieb mit acht Hühnern im Wachauer Ortsteil Seifersdorf wurde demnach geräumt und desinfiziert.

Im Umkreis von drei Kilometern wurde eine Schutzzone eingerichtet, in der alle Geflügelbestände systematisch untersucht werden sollen - nach den Angaben vom Freitag betrifft das nur einen größeren Betrieb mit 200 Legehennen sowie 90 Kleinsthalter. Im Umkreis von zehn Kilometern gilt eine Überwachungszone, die sich über die Landkreise Bautzen und Meißen sowie die Stadt Dresden erstreckt. Betroffene Geflügelhalter müssen laut Allgemeinverfügung besondere Hygienevorschriften beachten, ihre Tiere aufstallen und dürfen keine Geflügelerzeugnisse veräußern. Die Maßnahmen gelten vorerst für 30 Tage.

Die Geflügelpest ist laut Sozialministerium in Sachsen bisher nur vereinzelt unter Wildvögeln nachgewiesen worden. Es handelt sich um eine besonders schwer verlaufende Form der Aviären Influenza bei Geflügel und anderen Vögeln. Für Menschen ist das Virus nicht gefährlich.

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