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Die Stadt Chemnitz will mit eigenen Mehrwegbechern Müll reduzieren

Stadt Chemnitz
Stadt Chemnitz

Mit der Chemnitz-Cup will die Stadt Chemnitz ein eigenes Mehrwegbecher-System einführen und Müll reduzieren.

Die Stadt Chemnitz will mit dem «Chemnitz Cup», einem eigenen Mehrwegbecher-System, gegen Einwegmüll vorgehen. Am Montag habe die Ausgabe von 5600 Bechern an interessierte Unternehmen und Gastronomen begonnen, teilte die Stadt mit. Die blauen Trinkgefäße aus recyceltem Kunststoff fassten 0,3 Liter und kosteten einen Euro Pfand. Sie seien beim Chemnitzer Anbieter Relocal eingekauft worden. Mit dem «Chemnitz Cup» werde ein Beschluss des Stadtrates umgesetzt, für die Stadt ein Mehrwegbechersystem zu entwickeln. Weitere Händler könnten sich noch anschließen.

Auch in anderen sächsischen Städten gibt es Mehrwegbecher-Angebote. In Leipzig war schon 2018 über das Projekt «Recycling2go» ein Pfandsystem für Kaffeebecher eingerichtet worden. Die Becher kommen vom Münchner Unternehmen Recup, das nach eigenen Angaben auch in Dresden Dutzende Ausgabestellen hat.

In Deutschland tritt Anfang nächsten Jahres eine Mehrwegpflicht in Kraft. Unternehmen einer bestimmten Größe werden dann verpflichtet, mehrfach nutzbare Verpackungen anzubieten. Nach Angaben der Stadt Chemnitz werden in Deutschland jeden Tag rund 320.000 Einwegbecher mit heißen Getränken gefüllt - 140.000 davon als To-Go-Becher.

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