Zu Beginn der neuen Waldbrandsaison ist die Verwaltung des Nationalparks Sächsische Schweiz nach eigenen Angaben besser für Feuerkatastrophen wie im August 2022 gewappnet. Laut einer Mitteilung vom Montag investierte der Freistaat in zusätzliche Ausrüstung, um künftig Brandherde in der beliebten Ferien- und Ausflugsregion schneller finden, den «Erstangriff» effektiver führen und Feuerwehren bei der Brandbekämpfung besser unterstützen zu können.
Angeschafft wurde nach Angaben der Behörde im Herbst 2022 ein Multicar mit einem 1000-Liter-Tank, um Löschwasser auch auf schmaleren Wegen zu transportieren. Eine Drohne mit Wärmebildkamera solle das schnelle Auffinden der Brandherde erleichtern, zudem stünden zwei Quads mit Anhänger für den Transport von Schläuchen oder Treibstoffen durch das Gelände zur Verfügung sowie 58 Löschrucksäcke und 43 Hacken zur Bekämpfung von Brandherden und Glutnestern auf abgelegenen Felsriffen. Und im Winter seien viele der 140 Kilometer Rettungswege freigeschnitten worden.