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1,4 Millionen Euro für Forschung zu besserer Frühwarnung

Ein Hochwasser-Schild steht an einem überfluteten Feld. / Foto: Andreas Arnold/dpa/Symbolbild
Ein Hochwasser-Schild steht an einem überfluteten Feld. / Foto: Andreas Arnold/dpa/Symbolbild

Ein Forschungsprojekt soll die frühzeitige Warnung vor Hochwasser bei lokalem Extremwetter verbessern. Bisherige Niederschlags- und Abflussvorhersagen für kleine Flusseinzugsgebiete seien räumlich und zeitlich oft zu ungenau, teilte die Landesanstalt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie am Dienstag mit. In dem Projekt soll nun eine bereits erprobte Methode weiterentwickelt werden, bei der mit Signalen von Mobilfunkmasten und Radardaten des Deutschen Wetterdienstes in Echtzeit Niederschlagsmengen für kleine Gebiete präziser bestimmt wurden. Nun würden auch Erfahrungswerte der Katastrophen- und Wasserschutzbehörden aus drei Testregionen im Vogtland, dem Osterzgebirge und der Oberlausitz herangezogen.

Je kleinräumiger die Niederschläge bestimmt und vorhergesagt werden könnten, desto genauer sei die Hochwasserfrühwarnung bei lokalem Extremregen, betonten die Experten. Das Projekt «HoWa-PRO» sei auf zwei Jahre angelegt und werde vom Bundesforschungsministerium mit 1,43 Millionen Euro unterstützt. Beteiligt sind unter anderen Wissenschaftler der Universitäten Augsburg und Dresden.

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