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Zwickau-Profi Wimmer wehrt sich juristisch gegen Kurzarbeit

16.06.2020 von

Foto: Es ist die Eckfahne des FSV Zwickau zu sehen. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

– Fußballprofi Sebastian Wimmer von Drittligist FSV Zwickau hat laut Medienberichten rechtliche Schritte gegen den Verein eingeleitet. Der 26 Jahre alte Österreicher hat vor dem Arbeitsgericht Klage gegen die Umstellung auf Kurzarbeit während der Corona-Pause eingereicht. Das bestätigte FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Zuerst hatten das Online-Portal «Tag24» und die «Freie Presse» darüber berichtet. Mehr Angaben konnte Wachsmuth mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht machen.

Der FSV hatte im März für alle Spieler und Angestellten Kurzarbeit beantragt. Zum Trainingsstart im Mai war Wimmer nicht erschienen. Wachsmuth wertete dies gegenüber «Tag24» als «klares Bekenntnis gegen Mannschaft und Verein». Es sei «nicht zu akzeptieren, wenn jemand nur in Ansätzen versucht, uns auseinanderzudividieren», sagte der FSV-Sportchef. Wimmer, der in dieser Saison nur auf acht Einsätze gekommen ist, gehört seit dem Neustart nicht mehr zum Kader der Sachsen. Sein Vertrag endet am Saisonende.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Es ist die Eckfahne des FSV Zwickau zu sehen. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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