Rekordweltmeister Francesco Friedrich hat immer noch Pläne für die nächsten großen Siege. Schon beim Weltcupfinale vom 21. bis 23. März in Lake Placid fehlt ein Puzzleteil in der Titelsammlung. Zwar ist ihm der Weltcup-Gesamtsieg im kleinen und großen Schlitten kaum noch zu nehmen, mit dem Viererbob hat er aber noch nie auf der Bahn am Mount van Hoevenberg gewonnen. «Wenn wir das jetzt beim Weltcupfinale nicht schaffen, dann spätestens bei der WM nächstes Jahr. Das ist noch so eine Bahn, die fehlt uns. Lillehammer ist nächstes Jahr wohl auch im Weltcup mit dabei, da müssen wir noch im Zweier gewinnen. Wir haben schon noch so einige Aufgaben, die wir erfüllen müssen», sagte Friedrich am Sonntag in Winterberg nach seinem fünften WM-Double.
Weltcupfinale in Lake Placid:
Die beiden Kristallkugeln für den Gesamtsieg im Zweier- und Viererbob sind quasi schon eingefahren. Auch, weil Dauerrivale Johannes Lochner nach seinem Sturz in Altenberg nicht starten konnte. «Da geht nichts mehr schief. Man muss aber auch dazusagen, aufgrund des Sturzes von Hansi ist es so. Sonst hätten wir im Zweierbob keine Chance gehabt.»