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Tiffert baut vor Pokal-Spiel gegen Union auf Routine

Die Spieler gehen über den Platz. / Foto: Matthias Koch/dpa
Die Spieler gehen über den Platz. / Foto: Matthias Koch/dpa

Der Chemnitzer FC will sich im DFB-Pokal-Spiel am Montagabend (18.00 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Union Berlin nicht verstecken. Trainer Christian Tiffert setzt dabei auf Routine. «Es ändert sich in den Abläufen nichts. Alles so normal wie möglich, dieser Punkt ist für die Spieler - glaube ich - sehr wichtig», sagte der 40-Jährige in einem Interview der «Märkische Allgemeine» (Samstag).

Auch an seiner eigenen Art wolle er nichts ändern. «Es wäre kontraproduktiv, wenn ich auf einmal ganz anders auftreten würde, nur weil wir jetzt im DFB-Pokal gegen einen Bundesligisten spielen. Die Spieler sind ja auch nicht blöd, die merken das», sagte Tiffert, der sehr wohl weiß, das die Rollen vom Papier her klar verteilt sind.

Trotzdem wisse seine Mannschaft, was sie sich in den letzten Monaten erarbeitet hat und will deshalb beim üblichen Spielstil bleiben. «Das ist auch ein Zeichen an die Jungs: Wir wollen uns nicht verbiegen, sondern versuchen, unseren Fußball zu spielen; uns mit unserem System mit den Besten messen», sagte Tiffert. Das Abwehrverhalten spiele für ihn dabei eine besondere Rolle, trotzdem wolle er nicht «den Bus vorm Sechzehner parken».

Lob gibt es derweil für die Technik und die Athletik der Berliner. «Ich glaube, Union hat alles zu bieten», sagte Tiffert und verwies zusätzlich auf die Kaderbreite. «Es ist eine Mannschaft, die ihr System gefunden hat, die sich stetig verbessert.» Man brauche einen Sahnetag. «So, dass sie richtig arbeiten müssen, um in die zweite Runde zu kommen», sagte der Chemnitzer Coach.

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