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SC DHfK Leipzig verliert trotz Aufholjagd gegen Göppingen

Lucas Krzikalla ruft etwas. / Foto: Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Lucas Krzikalla ruft etwas. / Foto: Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die Handballer des SC DHfK Leipzig stecken weiter in der Krise. Beim 25:26 (12:15) gegen Frisch Auf Göppingen kassierte die Mannschaft von Interimstrainer Milos Putera am Sonntagnachmittag trotz einer beherzten Aufholjagd die dritte Bundesliga-Niederlage in Folge und rangiert mit 4:16 Punkten unverändert auf Platz 16. Vor 3520 Zuschauern zeichnete sich Sime Ivic mit sechs Toren als bester Werfer des SC DHfK aus.  

Gegen die bis dato auswärts noch sieglosen Göppinger machten die Leipziger in der Anfangsphase einen verheerenden Eindruck. Sie erlaubten sich technische Fehler, schlossen zu überhastet ab und fanden kein Mittel gegen die schnellen Tempogegenstöße der Gäste. Nach elf Minuten führte Göppingen gegen desolate Gastgeber mit 8:1. Beim Stand von 4:12 aus Leipziger Sicht nahm Putera bereits die zweite Auszeit. Die deutliche Ansprache des Slowaken und ein Torwartwechsel - Kristian Saeveraas löste Mohamed El-Tayar ab - brachten den SC DHfK in die Spur. Saeveraas glänzte mit mehreren starken Paraden, und im Angriff schafften es die Leipziger mit höherem Tempo, Lücken in den Deckungsverbund der Göppinger zu reißen. Schnell verkürzten sie auf 7:12 (21. Minute), bis zur Pause arbeiteten sie sich auf drei Treffer heran.   

Den Schwung nahmen die Leipziger auch in den zweiten Durchgang mit. Angetrieben von den lautstarken Fans gelang Kreisläufer Marino Maric beim 18:18 der Ausgleich (38.), 100 Sekunden später brachte Sime Ivic die Gastgeber sogar erstmals in Führung. Göppingen ließ sich jedoch nicht beeindrucken und konterte mit einem 4:1-Lauf zum 22:20 (45.). Die Leipziger blieben in dieser Phase sieben Minuten ohne eigenen Treffer und verloren zudem Simon Ernst, der nach einem harten Einsteigen gegen Josip Sarac die Rote Karte sah. In der Schlussphase präsentierten sich beide Teams sehr nervös und ließen zahlreiche Torchancen liegen. Leipzig kam mehrfach auf einen Treffer heran, konnte aber nicht mehr ausgleichen. 

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