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SC DHfK Leipzig gewinnt Krimi gegen Flensburg

Ein Handball wird gefangen. / Foto: Ronny Hartmann/dpa/Symbolbild
Ein Handball wird gefangen. / Foto: Ronny Hartmann/dpa/Symbolbild

Die Handballer des SC DHfK Leipzig eilen unter Trainer Runar Sigtryggsson in der Bundesliga weiter von Erfolg zu Erfolg. Am Sonntagnachmittag gewannen sie nach einer imponierenden Vorstellung und dank eines Treffers von Viggo Kristjansson zwei Sekunden vor Schluss gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 31:30 (17:13). Es war bereits der fünfte Sieg hintereinander. Vor 4531 Zuschauern war Kristjansson mit neun Toren auch der beste DHfK-Werfer. Mit 14:16 Punkten rangiert Leipziger unverändert auf Platz elf.

Nach einer nervösen Anfangsphase erspielten sich die Leipziger Vorteile und prägten die Partie mit ihrem schnellen Umschaltspiel. Bis Mitte der ersten Halbzeit setzten sie sich auf 9:6 ab. Auch in der Folge hielten die Gastgeber Tempo und Konzentration hoch, bei etwas konsequenterer Chancenverwertung wäre sogar eine noch höhere Führung zur Pause möglich gewesen.

Die zweite Halbzeit eröffneten die Leipziger mit zwei schnellen Kontertoren und zwangen Flensburgs Trainer Maik Machulla bereits nach knapp fünf Minuten beim Stand von 20:14 zu einer Auszeit. Die Gäste agierten im Anschluss deutlich stabiler in der Abwehr, zudem glänzte Torhüter Kevin Möller mit einigen starken Paraden. Flensburg verkürzte dadurch auf 19:20 (41.), wobei sich bei den Leipzigern in dieser Phase auch das krankheitsbedingte Fehlen des zuletzt so starken Matej Klima im Positionsangriff negativ bemerkbar machte.

Nach einer Auszeit von Sigtryggsson fanden die Gastgeber jedoch zurück in die Spur und zogen dank des immer stärker werdenden Sime Ivic wieder auf 24:20 (46.) davon. Die Flensburger ließen sich aber nicht entscheidend abschütteln und profitierten in der Schlussphase von der wachsenden Nervosität der Leipziger, die wiederholt überhastet abschlossen. So gelang Lasse Möller mit seinem Tor zum 29:29 (58.) der erste Ausgleich seit dem 6:6 in der Anfangsphase. Lukas Binder beendete die Leipziger Flaute 79 Sekunden vor dem Ende mit dem Treffer zum 30:29. Flensburg glich im Gegenzug durch Johan Hansen nochmal aus, ehe Kristjansson den umjubelten Leipziger Sieg perfekt machte.

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