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Rudi Völler zum Pokalfinale: «Ich mag beide Clubs»

Rudi Völler steht vor dem Fuente de la Diana Cazadora in Mexiko-Stadt. / Foto: Holger Schmidt/dpa
Rudi Völler steht vor dem Fuente de la Diana Cazadora in Mexiko-Stadt. / Foto: Holger Schmidt/dpa

Rudi Völler hat beim DFB-Pokalfinale am Samstag (20.00 Uhr/ARD und Sky) zwischen dem SC Freiburg und RB Leipzig weder einen Favoriten noch einen Wunsch-Sieger. «In den letzten Wochen haben beide nicht so gepunktet wie zuvor. Deshalb ist schwer zu sagen, wer Favorit ist», sagte der scheidende Sportchef von Bundesliga-Rivale Bayer Leverkusen: «Die Freiburger haben eine wahnsinnige Saison gespielt. Leipzig hat das Ausscheiden in der Europa League weh getan, weil sie gegen Glasgow klarer Favorit waren. Aber das Pokalfinale wird ein tolles Spiel vor einer tollen Kulisse.»

Emotional halte er bei dieser Partie zu keinem, sagte Völler am Rande der Mexiko-Reise der Leverkusener. «Ich mag beide Clubs», versicherte der Weltmeister von 1990: «Zu Oliver Mintzlaff (RB-Vorstandschef, Anm. d. Red.) habe ich ein sehr gutes, enges Verhältnis. Ich mag aber auch Christian Streich (Trainer in Freiburg, Anm. d. Red) und genauso Oliver Leki (Freiburgs Finanzchef, Anm. d. Red). Wer gewinnt, kriegt von mir eine SMS. Den anderen lasse ich erst mal in Ruhe.»

Dass er den von ihm selbst als «Schal-Gate» bezeichneten Streit zwischen den beiden Finalisten nicht helfen konnte, beizulegen, findet Völler schade. «Ich glaube nicht», sagte er auf die Frage, ob sich das regeln ließe: «Aber es war einfach ein netter Versuch, als bei meiner Abschiedsfeier alle Protagonisten da waren.»

Die Freiburger hatten vor dem Endspiel die Verwendung ihres Logos und des Wappens für gemeinsame Fanartikel mit Leipzig untersagt. Mintzlaff hatte ihnen daraufhin mangelnden Respekt unterstellt.

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