Fußballprofi Daniel Frahn (32), der aufgrund seiner angeblichen Nähe zur rechten Szene umstritten ist, bekommt nach seinem Wechsel zum Regionalligisten SV Babelsberg 03 Rückendeckung von dessen Aufsichtsratschefin Katharina Dahme. «Wichtig ist für uns, dass er kein Nazi ist. Und wir sind nach unseren Gesprächen mit ihm der Meinung, dass er selbst keine Nähe zu rechtem Gedankengut hat», sagte Dahme in einem Interview dem «Tagesspiegel».
Dahme hatte laut eigener Aussage jeweils eine Stunde mit Frahn sowie mit Vertretern von Fangruppen gesprochen, die die Verpflichtung des Stürmers zuvor kritisiert hatten. «Wenn ich mir seine Version anhöre, klingt die anders, als ich sie bislang aus der medialen Berichterstattung kannte. Nichtsdestotrotz weiß ich natürlich nicht, welche am Ende stimmt», meinte Dahme.
Im Heimspiel seines Ex-Vereins Chemnitzer FC gegen die VSG Altglienicke hatte er im März 2019 beim Torjubel ein T-Shirt mit der Aufschrift «Support your local Hools» (Unterstütze deine lokalen Hooligans) hochgehalten. Frahn wurde nach seinem umstrittenen Jubel für vier Spiele gesperrt, zwei davon auf Bewährung.