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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

RB-Topvorbereiter Forsberg kannte Rangnick nicht

Vor seinem Wechsel zu RB Leipzig konnte Top-Scorer Emil Forsberg mit dem Namen Ralf Rangnick nichts anfangen. «Nein, gar nicht. Mein Berater sagte mir, er sei der Professor unter den deutschen Trainern und habe mit Hoffenheim geschafft, aus der Regionalliga in die Bundesliga aufzusteigen», sagte der schwedische Fußball-Nationalspieler am Donnerstag in einem Interview mit «spox.com».

Forsberg ist mit 18 Torvorlagen der Bundesliga-Topvorbereiter und hat wesentlichen Anteil an der direkten Champions-League-Qualifikation des Aufsteigers. «Das soll nicht überheblich klingen, aber mich erstaunt unsere Entwicklung nicht so sehr wie vielleicht viele andere. Es ist trotzdem sensationell, dass uns das derart schnell gelingen konnte», sagte der 25-Jährige, der 2014 trotz Angeboten aus der Bundesliga vom schwedischen Erstligisten Malmö FF zu Leipzig in die 2. Liga wechselte.

Nicht viele verstanden diesen Schritt. «Nach meinem ersten Gespräch mit Ralf Rangnick wusste ich, dass Leipzig der perfekte Schritt ist und ich mich dort ideal weiterentwickeln kann. Ich hatte weder Sorgen noch Zweifel», sagte Forsberg. Ihn habe «extrem» die sportliche Perspektive und die Philosophie der Sachsen überzeugt: «Und das hat sich ja auch in jeglicher Hinsicht gezeigt und bewahrheitet.»

Durch seine starken Leistungen sollen internationale Clubs wie Juventus Turin und der FC Liverpool auf den Schweden aufmerksam geworden sein. Das Interesse anderer Clubs sei ein Beweis dafür, dass er in den letzten Monaten besser geworden sei. Aber: «Ich fühle mich in Leipzig sehr wohl und habe nicht umsonst Anfang des Jahres meinen Vertrag bis 2022 verlängert.»

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Soeren Stache