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RB Leipzig verzichtet auf Winter-Einkäufe

Max Eberl. / Foto: Jan Woitas/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa/Archivbild
Max Eberl. / Foto: Jan Woitas/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa/Archivbild

RB Leipzig wird in der an Neujahr beginnenden Transferphase auf Neuzugänge verzichten. «Marco Rose und ich sind der Meinung, dass der Kader nicht verändert wird - in Betracht kommt allenfalls eine Ausleihe von Hugo Novoa, damit er Spielpraxis erhält. Wirklich los geht es mit der Transferperiode im Sommer 2023», sagte Sportchef Max Eberl in einem «Kicker»-Interview. Der spanische U21-Nationalspieler Novoa reiste am Montag nicht mit ins Trainingslager nach Abu Dhabi, da eine Leihe unmittelbar bevorsteht.

Im Verlauf der Hinrunde war ein Transfer auf der rechten Abwehrseite diskutiert worden, da Nationalspieler Lukas Klostermann lange verletzt fehlte und Vertreter Mohamed Simakan seine Stärken eher zentral hat. Vor allem die starken Leistungen des Franzosen dürften nun zu einem Umdenken geführt haben.

Die WM-Entdeckung Josko Gvardiol will Eberl auf keinen Fall verkaufen - auch nicht in einem halben Jahr. Eberl habe «keine Ambitionen, ihn im Sommer abzugeben». Der Vertrag des kroatischen Nationalspielers war erst im Sommer bis 2027 verlängert worden, eine Ausstiegsklausel soll dem Vernehmen nach erst 2024 greifen. Dann würde der 20-Jährige immer noch weit über 100 Millionen Euro einbringen.

Eberl betonte zudem, dass sich trotz des Abgangs von Vorstandschef Oliver Mintzlaff im Club nun nicht alles um ihn drehe. «Ich bin keine One-Man-Show, sondern war immer Teamplayer», sagte der 49-Jährige. «Ich bin keiner, der nach Macht strebt und fühle mich auch nicht als Sprachrohr oder Gesicht von RB Leipzig.» Dies seien allen voran Ralf Rangnick und Mintzlaff. «Es steht mir gar nicht zu, als Big Boss oder Gesicht des Vereins aufzutreten.»

Der Kontakt zum zu Hauptsponsor Red Bull gewechselten Mintzlaff ist weiterhin eng. «Er wird in den wichtigen Themen ein ganz bedeutsamer Ansprechpartner sein, weil er ein herausragender Manager ist und keiner den Club besser kennt als er», sagte Eberl. Mintzlaff ist zudem Chef des Aufsichtsrats und nicht nur deshalb bestens informiert.

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