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Protest: Fandrich-Sperre vom DFB-Bundesgericht verkürzt

Ein Fußballspieler spielt den Ball. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
Ein Fußballspieler spielt den Ball. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Clemens Fandrich vom FC Erzgebirge Aue hat mit dem Protest gegen seine Sieben-Monate-Sperre durch das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes Erfolg gehabt. Das Bundesgericht des DFB verkürzte die Sperre deutlich, nachdem dem 30-Jährigen vorgeworfen worden war, dem Schiedsrichter-Assistenten Roman Potemkin im Spiel der 2. Bundesliga gegen den FC Ingolstadt am 22. Oktober 2021 angespuckt zu haben. Fandrich ist nun für insgesamt nur noch sieben Meisterschaftspartien nicht spielberechtigt.

«Unserer Überzeugung nach hat Clemens Fandrich den Schiedsrichter-Assistenten Roman Potemkin aus nächster Nähe so vehement angebrüllt, dass dabei auch Speichel den Schiedsrichter-Assistenten im Gesicht getroffen hat», erklärte Oskar Riedmeyer als Stellvertretender Vorsitzender des DFB-Bundesgerichts nach der Sitzung am Donnerstag: «Es blieben aber letzte Zweifel, ob er tatsächlich Herrn Potemkin absichtlich ins Gesicht spucken wollte.»

Das Sportgericht hatte bei seiner Entscheidung am 4. November keine Zweifel an der Darstellung des Referee-Assistenten gehabt und Fandrich wegen grober Unsportlichkeit hart sanktioniert. Potemkin hatte ausgesagt, dass ihm Fandrich in der 89. Minute auf das rechte Auge gespuckt habe. Der Spieler selbst bestreitet den Vorwurf.

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DFB-Mitteilung

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH