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Nächste Stufe: SC DHfK hofft nach Füchse-Test auf mehr Fans

06.09.2020 von

Foto: Spieler versuchen und den Ball zu kommen. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Das Ergebnis war letztlich Nebensache. Vielmehr freute man sich beim SC DHfK Leipzig, dass auch die dritte Steigerung der Zuschauerzahl reibungslos ablief. Das 32:32 des Handball-Bundesligisten gegen die Füchse Berlin durften am Samstag bereits 725 Zuschauer in der Leipziger Arena verfolgen. «Das war eine super Stimmung und man hat den Unterschied zwischen 250 Zuschauern und mehr als 700 deutlich gespürt. Wir hoffen, dass wir die Anzahl der Fans jetzt weiter sukzessive steigern können und freuen uns riesig darauf», sagte Kapitän Alen Milosevic.

In den vorangegangen Tests gegen Aue und Polens Meister Kielce waren 250 und 500 Fans zugelassen. Mit seinem Hygienekonzept, das Maskenpflicht, Abstandsregeln und Zonentrennung vorsieht, tastet sich der SC DHfK langsam an seine Wunsch-Vorstellung heran. Wenn es Infektionslage und Behörden genehmigen, sollen beim Bundesliga-Start gegen Ludwigshafen am 1. Oktober etwa 1500 Fans in die Halle dürfen. Dann würde der auf die Zuschauereinnahmen angewiesene Club zumindest keine Verluste machen.

Dass Zuschauer die Spieler bereits in Testspielen zu Energieleistungen motivieren können, zeigte sich gegen Berlin. Obwohl die Sachsen nahezu in der gesamten Partie in Führung lagen, drehten die Füchse eine Minute vor dem Ende das Spiel. Milosevic gelang schließlich doch noch der verdiente Ausgleich. «Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg. Im Vergleich zu den letzten Spielen haben wir heute wieder Fortschritte gezeigt und müssen jetzt weiter an uns arbeiten», sagte der Schweizer Nationalspieler.

Nationalspieler Philipp Weber zeigte sich mit sieben Treffern bereits in guter Verfassung. Rechtsaußen Lucas Krzikalla behielt vom Siebenmeterpunkt dreimal die Nerven, kam so auf ein Tor weniger als Weber. Vor dem scharfen Start folgen noch zwei Tests in Coburg, ein Spiel gegen Wisla Plock und die Teilnahme am Spielo-Cup in Lübbecke.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Spieler versuchen und den Ball zu kommen. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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