Nach dem in der Entstehung glücklichen Sieg gegen Borussia Mönchengladbach wartet für RB Leipzig bei Manchester City eine deutlich schwerere Aufgabe. Der englische Meister wird am Dienstag (21.00 Uhr/Amazon Prime) seine Lehren aus dem 1:1 im Hinspiel gezogen haben. Leipzig nimmt aus dem Gladbach-Sieg diese drei Punkte mit.
Ohne Weckruf: Es wird ein wenig zum RB-Drehbuch, dass die Mannschaft eine Halbzeit lang Anlauf braucht. Wie schon in Dortmund ruft das Team von Marco Rose auch gegen Gladbach sein Potenzial erst in der zweiten Halbzeit ab. Vor allem offensiv hakt es in den Abläufen meist gewaltig. In Manchester muss man über 90 Minuten das höchste Niveau bieten.
Fokus in der Abwehr: Auf die Defensive um Kapitän Willi Orban war in den vergangenen Wochen immer Verlass. Zwar passte die Anzahl der Gegentore mitunter nicht zur soliden Leistung, doch grobe Patzer zeigte man nicht. Das war gegen Gladbach anders, wo man dem Gegner den Ball mehrfach in gefährlichen Zonen unnötig überließ. Gladbach war in seiner Chancenverwertung letztlich zu ineffizient, Manchester wird dies garantiert nicht sein.