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Mintzlaff über Angebote: «Gibt immer eine Schmerzgrenze»

21.08.2020 von

Foto: Oliver Mintzlaff, Geschäftsführer von RB Leipzig, steht im Stadion. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

RB Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff hat einen möglichen Verkauf von Leistungsträgern wie Dayot Upamecano oder Nordi Mukiele nicht ausgeschlossen, etwaige Angebote allerdings an sehr hohe Hürden geknüpft. «Es gibt immer eine Schmerzgrenze. Wenn jetzt ein völlig unmoralisches Angebot kommt, müssen wir nachdenken», sagte Mintzlaff in einem Interview mit der «Leipziger Volkszeitung» und dem «Sportbuzzer» (Freitag).

«Aber wir gehen nicht davon aus, dass das in dieser Krisen-Zeit kommen wird», fügte der 45-Jährige hinzu. Während Upamecano unter anderem beim FC Bayern München weit oben auf der Liste stehen soll, hat Mukiele laut dem französischen Portal «Le10sport» das Interesse von Paris St. Germain geweckt.

Sollte es Anfragen für Trainer Julian Nagelsmann geben, werde RB laut Mintzlaff genauso verfahren. «Dann gilt grundsätzlich das gleiche wie bei den Spielern», erklärte der Vorstandschef. Mintzlaff hob die positive Entwicklung der Leipziger unter Nagelsmann hervor: «Julian ist jetzt ein Jahr bei uns. Und er wurde nicht Achter oder Siebter und muss Europa-League-Quali spielen. Er spielt mit uns wieder in der Champions League.»

Nagelsmann habe einen Vierjahresvertrag ohne Ausstiegsklausel unterschrieben, betonte der RB-Boss: «Er ist längst nicht fertig mit RB Leipzig. RB ist ein Klub, bei dem sich Julian weiterentwickeln kann.»

Laut Mintzlaff solle der Kader der Leipziger bis zum Saisonstart komplett sein und nur noch an wenigen Stellen ergänzt werden. «Dass wir Angelino gerne behalten würden, ist bekannt. Von Hwang erhoffen wir uns viel, einen Stürmer brauchen wir aber noch. Wir müssen Timo Werner als Kollektiv ersetzen», sagte der Vorstandschef.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Oliver Mintzlaff, Geschäftsführer von RB Leipzig, steht im Stadion. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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