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Medien: Leipzig verhandelt mit Eberl über Direktor-Posten

Max Eberl steht als Sportdirektor für Mönchen Gladbach im Stadion. / Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild
Max Eberl steht als Sportdirektor für Mönchen Gladbach im Stadion. / Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Auf der Suche nach einem Sportdirektor verhandelt DFB-Pokalsieger RB Leipzig nach einem Medien-Bericht mit Max Eberl. Das berichtet der TV-Sender Sky am Samstag. Die Gespräche zwischen RB-Chef Oliver Mintzlaff und dem früheren Bundesliga-Profi seien weit fortgeschritten, hieß es. RB wollte sich auf dpa-Nachfrage zu dem Bericht nicht äußern.

Entsprechend äußerte sich Mintzlaff auch beim Sender Sat.1 vor dem Supercup-Spiel gegen den FC Bayern. «Wenn Sie auf die Sportdirektoren-Position abzielen, kann ich sagen: Wir haben in den letzten Monaten viel darüber gesprochen und jetzt gesagt: 'Wir melden uns, wenn wir etwas zu verkünden haben.' Wir sind grundsätzlich in guten Gesprächen», sagte Mintzlaff. Es gebe aber keine Unterschrift unter einen Vertrag. «Wer es dann sein wird, werden wir dann irgendwann präsentieren.»

Die Sachsen sind nach der Trennung von Markus Krösche seit über einem Jahr auf der Suche nach einem Sportdirektor. Mintzlaff hatte immer wieder eine 1A-Lösung angekündigt, die Präsentation aber immer wieder verschoben.

Eberl hatte sein Amt als Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach aus gesundheitlichen Gründen im Januar freiwillig abgetreten. Sein Vertrag bei den Borussen wurde aber nicht aufgelöst, er ruht. Seitdem hat sich der 48-Jährige aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

Nach Sky-Informationen will Eberl seine Pause bis Jahresende fortsetzen. Die Erfüllung seines Wunsches, in Leipzig nicht Sportdirektor sondern Geschäftsführer Sport werden zu wollen, soll ihm Mintzlaff zugesichert haben.

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