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Leipziger Handballer brechen gegen Kiel ein

Mit einer schwachen zweiten Hälfte haben sich die Bundesliga-Handballer des SC DHfK Leipzig die Chance auf eine Überraschung gegen den THW Kiel verbaut. Vor der Saisonrekordkulisse von 4047 Zuschauern musste sich die Mannschaft von Trainer André Haber am Donnerstagabend dem deutschen Meister nach Halbzeitführung noch klar mit 20:31 (14:13) geschlagen geben. Bester Leipziger Werfer war Sime Ivic mit fünf Treffern. Während der SC DHfK (30:28 Punkte) trotz der dritten Niederlage in Folge Rang sieben behauptete, hielt der Tabellenzweite aus Kiel (48:10) den Anschluss an Spitzenreiter SC Magdeburg (50:4).

Nach einer hervorragenden ersten Halbzeit gelang den Leipzigern zwischen der 32. und 47. Minute kein eigener Treffer mehr. In dieser Zeit verwandelten die Kieler einen 14:15-Rückstand in eine komfortable 23:15-Führung und ließen die konsternierten Gastgeber danach nicht mehr ins Spiel zurückkommen.

Dabei hatten die Leipziger mit großem Enthusiasmus begonnen. Sie führten schnell mit 4:1 (7. Minute) und heizten so auch die Stimmung in der Arena an. Zwar fand der Favorit danach besser in die Partie und eroberte beim 12:11 (24.) erstmals die Führung, die Gastgeber blieben jedoch im Angriff enorm effizient und gingen mit einer Führung in die Pause. Im zweiten Durchgang zeigten die Kieler dann jedoch ihre ganze Klasse, zudem steigerte sich THW-Torwart Niklas Landin immens und ließ die Leipziger Schützen wiederholt verzweifeln.

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