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Laimer zum geplatzten Transfer: «Gerne aus Komfortzone raus»

Leipzigs Spieler Konrad Laimer am Ball. / Foto: Jan Woitas/dpa/Archivbild
Leipzigs Spieler Konrad Laimer am Ball. / Foto: Jan Woitas/dpa/Archivbild

Österreichs Nationalspieler Konrad Laimer kann sich weiter einen Wechsel zum FC Bayern München vorstellen, will jetzt aber eine erfolgreiche Saison mit RB Leipzig spielen. «Mal schauen, was das Jahr bringt. Ich traue dem Kader sehr viel zu, auch die Bayern herauszufordern. Aber dafür brauchen wir Konstanz und durch unseren Start hängen wir schon hinterher», sagte Laimer in einem Interview der «Bild» (Samstag).

Die abgelehnte Vertragsverlängerung in Leipzig und den Wechselwunsch nach München begründete er mit neuen Herausforderungen: «Schlussendlich bin ich schon jemand, der gerne aus der Komfortzone raus geht. Wenn man etwas Neues macht, muss man sich neu beweisen, mehr machen», sagte Laimer und betonte: «So war es bei mir diesen Sommer. Ich hätte gerne mal was Neues probiert, aber das ist ja keine Entscheidung gegen Leipzig. Hier fühle mich wohl, habe alles, was ich brauche - außer die Berge vielleicht.»

Der geplatzte Wechsel sei auch für ihn eine neue Erfahrung gewesen. «Das ist jetzt abgehakt. So ist Fußball. Schlussendlich hat es am Ende nicht funktioniert. Es bringt jetzt auch nichts, da rumzumeckern. Ich bin fünf Jahre hier, jetzt wird es ein sechstes Jahr, alles ist gut», sagte Laimer, der vor allem der Wunschkandidat von Ex-Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann war. Dennoch gab es nicht ständig Telefonate. «Es gab mal kurz Kontakt, aber es hielt sich schon in Grenzen», sagte Laimer.

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