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«Kein Harakiri»: SC DHfK lässt sich bei Trainersuche Zeit

Leipzigs Maciej Gebala und DHfK Geschäftsführer Karsten Günther freuen sich nach einem Spiel. / Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Leipzigs Maciej Gebala und DHfK Geschäftsführer Karsten Günther freuen sich nach einem Spiel. / Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Nach der Entlassung von Trainer André Haber will sich der Handball-Bundesligist SC DHfK Leipzig bei der Suche nach einem Nachfolger nicht auf einen Schnellschuss einlassen. «Wir werden uns die Entscheidung gut überlegen und kein Harakiri machen», sagte Manager Karsten Günther am Dienstag. Nach Saison-übergreifend nur sieben Punkten aus 17 Spielen war Haber am Montag freigestellt worden. «Es war keine Sicherheit und kein konstantes Leistungsniveau in der Mannschaft. Wir waren eine Wundertüte», sagte Günther. Die Situation mit Haber bezeichnete er trotz aller Verdienste als Sackgasse.

Vorerst betreut Habers Co-Trainer Milos Putera die Mannschaft, so auch im Pokalspiel am Mittwoch gegen die Rhein-Neckar Löwen. Für die Suche nach einer Dauerlösung skizzierte Günther zwei Wege. «Entweder wir verpflichten jemanden bis Saisonende und im Sommer kommt ein Neuer oder wir finden gleich jemanden, mit dem wir perspektivisch zusammenarbeiten wollen», sagte der Geschäftsführer. Ein wichtiger Punkt sei hier vor allem die Finanzierung des Gesamtpakets. Ein Profil sei bereits erstellt.

Sportlich erwartet Günther schon gegen die Rhein-Neckar Löwen eine Steigerung der Mannschaft. «Wir sind im letzten halben Jahr sehr gut darin geworden, Niederlagen gut zu erklären», monierte Günther. Nun erwarte er, dass sich jeder Spieler hinterfrage. Das Pokalspiel sei die Möglichkeit, «in einem Spiel einen großen Schritt zu machen und sich Selbstvertrauen zu holen.»

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