Der FC Energie Cottbus muss die Tränen der Enttäuschung nach dem verpassten Aufstieg in die 3. Liga so schnell wie möglich trocknen. «Niederlagen gehören zum Fußball dazu. Wir werden wieder angreifen», sagte Trainer Claus-Dieter Wollitz nach der 0:2-Niederlage im Aufstiegs-Rückspiel bei der SpVgg Unterhaching. «Der Club ist stark, der Club hat eine Wucht, der Club kann leiden», ergänzte er. Das neue Ziel heißt also: Aufstieg in der Saison 2023/24.
Doch einfach wird das nicht. Die Zeit zum Beginn der Saisonvorbereitung ist knapp, ein personeller Umbruch droht, dazu Ärger vom DFB wegen der Krawalle der eigenen Fans in Unterhaching. Präsident Sebastian Lemke sagte mit Tränen in den Augen voraus, dass «die nächsten Monate noch brutal schwerer werden».
In der kommenden Saison steigt der Meister der Regionalliga Nordost zwar direkt auf. Dafür dürfte der Konkurrenzkampf aber umso härter werden. Viele Clubs wollen die Chance des direkten Aufstiegs ergreifen und werden sich dementsprechend aufstellen.