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Ehemaliger RB-Co-Trainer Kurth sucht Stelle als Chef

Der Anfang des Jahres bei Fußball-Bundesligist RB Leipzig von seinen Aufgaben entbundene Co-Trainer Marco Kurth will nach einem halben Jahr Auszeit wieder bei einem Fußball-Verein einsteigen. «Hauptsächlich sehe ich mich in der Verantwortung als Cheftrainer», sagte der 43-Jährige der «Mitteldeutschen Zeitung» (Dienstag), «auf Topniveau kann ich mir aber auch die Rolle als Co-Trainer vorstellen.»

Der damals neue Trainer Domenico Tedesco hatte am 2. Januar die Zusammenarbeit mit Kurth telefonisch aufgekündigt und mit Bauchgefühl begründet. «Es ist einfacher, wenn es konkrete Gründe für eine solche Entscheidung gibt», sagte Kurth, der erst ein halbes Jahr zuvor zum Co-Trainer unter Jesse Marsch befördert worden war. Der frühere Spieler des VfB Leipzig, Erzgebirge Aue, Energie Cottbus und 1. FC Magdeburg will trotzdem nicht nachhaken und begab sich auf Fortbildungsreise, unter anderem zu Marsch, der mittlerweile Leeds United in der Premier League trainiert.

Zugleich genoss Kurth nach eigenen Worten auch den zeitlichen Freiraum, den er auch nutzen konnte, um sich auf die Familie zu konzentrieren: «Mal die Bremse einzulegen, war eine gute und wichtige Erfahrung.» Nun könnte sich Kurth auch ein gemeinsames Engagement mit seinem Freund Marco Rose vorstellen, der seit dem Sommer nach seinem Engagement bei Borussia Dortmund ebenso ohne Verein ist. Ebenso vorstellbar ist für Kurth ein Job im Ausland. Neben der Zeit bei Marsch hatte er auch bei Clubs in Spanien und Ungarn hospitiert.

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